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WPA2 vs. WPA3: Welche Verschlüsselung ist die richtige?

Wenn du einen WLAN QR-Code generierst, musst du die Art der Verschlüsselung deines Netzwerks angeben. Fast immer steht die Wahl zwischen WPA2 und WPA3. Aber was bedeuten diese Kürzel eigentlich und welches ist sicherer?

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Was ist WPA überhaupt?

WPA steht für Wi-Fi Protected Access. Es ist das Sicherheitsprotokoll, das sicherstellt, dass niemand den Datenverkehr in deinem WLAN mitlesen kann und dass sich nur Personen verbinden können, die das richtige Passwort haben. Ohne Verschlüsselung wäre jedes WLAN komplett offen (wie z. B. oft in öffentlichen Cafés).

WPA2: Der altbewährte Standard

WPA2 wurde 2004 eingeführt und ist aktuell immer noch der am weitesten verbreitete Standard der Welt.

  • Der Vorteil: Absolut jedes smarte Gerät (selbst ein 10 Jahre alter Fernseher oder alte Saugroboter) unterstützt WPA2. Wenn du WPA2 wählst, hast du keine Kompatibilitätsprobleme.
  • Der Nachteil: Nach über 15 Jahren haben Hacker Schwachstellen (wie z.B. die berühmte KRACK-Lücke) gefunden. Zwar wurden viele durch Updates gestopft, aber WPA2 ist anfälliger für sogenannte Wörterbuch-Attacken, bei denen Hacker vollautomatisch Millionen Passwörter ausprobieren.
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WPA3: Die neue Ära der WLAN-Sicherheit

WPA3 wurde 2018 offiziell vorgestellt und wird seit ein paar Jahren in allen modernen Routern und Smartphones unterstützt.

  • Schutz vor Brute-Force: WPA3 verwendet ein neues Handshake-Verfahren (SAE). Selbst wenn jemand deinen WLAN-Traffic mitschneidet, kann er das Passwort im Nachhinein nicht durch massenhaftes Ausprobieren offline knacken.
  • Individuelle Verschlüsselung: Selbst wenn jemand dein WLAN-Passwort kennt, kann er im Netzwerk nicht den Datenverkehr anderer Nutzer mitlesen (Forward Secrecy).
Das Kompatibilitäts-ProblemAlte Geräte können mit WPA3 nichts anfangen und weigern sich schlichtweg, eine Verbindung aufzubauen. Deshalb bieten moderne Router oft den Modus WPA2/WPA3 Mixed Mode (auch Transition Mode genannt) an. Der Router sendet WPA3 für neue Handys und WPA2 für alte Drucker parallel aus.

Welches solltest du für den QR-Code auswählen?

Im Formular unseres Generators kannst du WPA, WPA2 oder WPA3 auswählen. In der Regel fasst der Generator WPA, WPA2 und den Mixed Mode unter dem Punkt "WPA/WPA2" zusammen, da das QR-Code-Protokoll dafür denselben Befehl nutzt.

Wähle nur dann WPA3 im Generator aus, wenn du dir absolut sicher bist, dass dein Router auf reines WPA3 (WPA3-only) eingestellt ist.

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